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Zu Jerez gehört natürlich Sherry, Flamenco und die andalusischen Pferde.
Jerez, einst von den Mauren befestigt, im 13. Jahrhundert in den Händen der Christen, erhielt durch die Begrenzung unter den Christen den Beinamen „de la Frontera“. Die Barockkirchen und Barockpaläste der Stadt spiegeln die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt im Altertum und in der heutigen Zeit wieder. Ein wichtiger Ort den man bei einem Besuch in Jerez besuchen sollte ist die berühmte Stiftskirche. Die Stiftskirche wurde fünfschiffig über einer Moschee erbaut und im Jahre 1750 fertiggestellt. Die Stiftskirche befindet sich in der arabischen Festung Alcazar die sich auf einer Anhöhe über der Innenstadt befindet. Auf der anderen Seite der Alcazar befindet sich die Kirche San Miguel die in der Zeit des 15. und 16. Jahrhunderts erbaut wurde. Bevor man einen Spaziergang durch die Altstadt von Jerez startet sollte man sich im Touristbüro einen Plan für die Altstadt beschaffen da man sonnt viele Sehenswürdigkeiten verpassen würde.
Unter den Pferdefreunden ist das Kartäuser Rassepferd ein weltweiter Begriff. Um diese Pferde dreht sich auch das Fest „Feria de Caballo“ in der ersten Maihälfte des Jahres in Jerez.
Weltweit bekannt ist sicher der Wein und der Sherry von Jerez
Die Trauben für den andalusischen Sherry wachsen zwischen Jerez und dem Rio Guadalquivir. Jerez und die anderen bekannten Sherry-Städte wie El Puerto de Santa Maria und Sanlucar de Barrameda beheimaten mehre hundert Kellereien. Nur bestimmte Weine dürfen die Herkunftsbezeichnung „Jerez-Xeres-Sherry“ oder Manzanilla-Sanlucar de Barrameda“ tragen, dies bestimmt eine im Jahre 1935 gegründete Kontrollbehörde.
Seit dem 15.Jahrhundert tritt von Jerez der Sherry seine Reise in die Welt an. Rund 90% des erzeugten Sherrys wird in mehr als 120 Länder exportiert.
Hergestellt werden verschiedene Arten von Sherry. Der besonders blasse Manzanilla oder der Fino wird vorwiegend gekühlt als Aperitiv genossen. Beide gären unter ständigem Luftkontakt und erreichen zwischen 15 und 17% Alkoholgehalt. Der ockerfarbige Amontillado liegt bei 16 – 18% Alkohol. Der süsse Cream und der Oloroso wird durch Branntweinzusatz in der Gärphase erzeugt. Durch die Mischung verschiedener Jahrgänge aber gleicher Art erreicht man eine gleichbleibende Qualität. Hierdurch erklärt sich auch warum die Sherryflaschen keine Jahrgangsangaben enthalten.
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