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Conil ist eines der Weissen Dörfer Andalusiens. Man kann es von den Flughäfen in Jerez oder Malaga über die N-340 sehr gut erreichen. Der Ort Conil liegt ziemlich in der Mitte zwischen Cadiz und Tarifa. Zu den ca. 20.000 Einwohnern des Ortes Conil gesellen sich im Sommer jedes Jahr ca. 80.000 Touristen welche die Costa de la Luz besuchen.
Das kleine Fischerdorf wurde vor vielen Jahren von den Phöniziern errichtet. Auch in der damaligen Zeit galt der Thunfisch als wichtigste Einnahme und auch als Grund der Errichtung. Der Thunfischfang wurde von Karthagern fortgesetzt und die Herstellung von Pökelfisch wurde hinzugefügt. Nach den Karthagern kamen die Römer in den Ort und errichteten eine ansehnliche Hafenstadt zwischen den Orten Malaga und Cadiz. Malaga und Cadiz waren durch die Via Herculea verbunden, daher konnte der Ort Conil seine Lage an dieser Route nutzen.
Einen häufigen Wechsel der Herrschaft über Conil ergab sich nach dem Fall des Römischen Reiches. Wandalen, Byzantiner und Westgoten nahmen den Ort ein. Als im Jahre 711 die Mauren die Herrschaft übernahmen beruhigte sich die Situation ein wenig bis Ferdinand III. im Jahre 1248 die Mauren aus dem Süden Spaniens vertrieb. Durch den Sieg der Christen über die Mauren entstand eine Grenze um das zurückeroberte Gebiet. Seit diesen Tagen tragen die Orte Arcos, Jerez, Chiclana oder auch Vejer den Namenszusatz „de la Frontera“, was soviel heißt wie „an der Grenze“.
Ferdinad IV übergab den Ort Huedi Conil als dank an den Ritter Don Alonso Perez de Guzman. Seither gilt dieser auch als Gründer des Ortes Conil.
Zu Conil zählt auch das Cap Trafalgar an dem sich die tragische Schlacht von Trafalgar im Jahre 1805 zutrug, bei der die spanische Flotte unterging.
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