Andalusien ist allein durch seine hervorragenden Pferde weltweit ein Begriff. Auch der Sherry aus Jerez hat einen berühmten Namen. Diese Themen sind aber nicht allein der Grund dafür das der Tourismus in Andalusien immer stärker wird und immer mehr Menschen diese Vorzüge erkennen.
Andalusien ist die südlichste autonome Region Spaniens und bietet mit der Costa del Sol und der Costa de la Luz zwei hervorragende touristische Anlaufstellen. Im Westen grenzt Andalusien an Portugal, im Süden liegt Gibraltar, im Norden grenzt Andalusien an Kastilien und im Osten liegt das Mittelmeer. Von der südlichsten Stadt von Andalusiens, Tarifa, sind es nur noch ca. 14 km bis nach Afrika. Man braucht nur die Straße von Gibraltar überqueren und gelangt nach Marokko.
Die Hauptstadt von Andalusien ist die bekannte Stadt Sevilla. Auch andere große Städte wie Jerez, Cadiz oder Ronda sind weithin bekannt.
Die andalusische Sprache ist ein Dialekt des spanischen. Mit dem gelernten Spanisch aus den Lehrgängen in Deutschland kann es bei der Verständigung schon mal zu Problemen kommen da dieser Dialekt schwer zu verstehen ist.
Die ca. 87.000 qkm große Landschaft Andalusiens ist sehr vielfältig. Hinter den Stränden verändert sich die Landschaft in Vulkanlandschaften, Laubwälder und auch eine „Wüstenregion“.
An der Costa de la Luz findet man hinter den Stränden viele Naturparks und entsprechende Schutzgebiete mit Pinienwäldern vor. In den Gebirgen des Inlandes von Andalusien findet man viele Stauseen durch welche die Landwirtschaft und die Städte mit Wasser versorgt werden. Zu dem fruchtbarsten Teil Andalusiens zählt das Tal der Guadalquivir. Mit seinen weitläufigen Gebirgen, welche ungefähr die Hälfte Andalusiens ausmachen, bietet Andalusien auch im Inland hervorragende Wintersportmöglichkeiten oder viel Wandergebiete. Neben dem Tourismus spielt die Landwirtschaft für Andalusien eine große Rolle. Überwiegend werden Getreide, Früchte, Wein und Oliven angebaut. Viehzucht spielt in der Landwirtschaft eher in den Küstengebieten der Costa de la Luz eine Rolle. Das Einkommen der Andalusier liegt unter dem Durchschnitt der Spanier, was auch durch eine hohe Arbeitslosigkeit geprägt wird.
